Unterstützung in der Erziehung

Die Erziehung gilt als wichtigste Grundlage im sozialen Zusammenleben, schließlich bestimmt diese unseren Umgang und das Gefühl für ein Miteinander sowie die Moral. Daher sollte die Erziehung bei Kindern in die richtigen Wege gelenkt werden. Doch was ist richtig und falsch und weshalb stellt die Erziehung viele Eltern auf eine schwere Probe?

Auf die richtige Erziehung kommt es an

Die Welt hat sich gewandelt. Alte Rollenmuster sind längst aufgebrochen und bieten Ansatz für neue Empfehlungen. Dennoch fragen sich Eltern spätestens in der Pupertät nicht selten, was sie eigentlich falsch gemacht haben. Der Austausch in einem Verein kann dabei helfen andere Eltern kennenzulernen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder inmitten des Prozesses stecken. Die Erziehung von Kindern ist sicherlich nicht einfach, doch Geduld und Respekt gelten als goldene Richtlinie, um die Sprößlinge optimal auf das Leben und die große Welt vorbereiten zu können.

Schreihälse kommen nicht weiter

Schreien hilft niemals weiter, denn wer schreit gesteht sich zu, bereits den Kampf gegen sich selbst, die Ruhe, die Geduld und die Fokussierung auf klare Gedanken aufgegeben zu haben. Stattdessen verhindert Schreien eine sachliche Diskussion und zuletzt büßen Schreihälse sogar Respekt ein. Wer seinem Kind daher glaubhaft vermitteln möchte, dass die aktuelle Auffassung falsch ist oder Regeln in Kraft treten sollen, der beißt mit der Schrei-Methode auf Granit. „Bei meinem Kind hilft nichts mehr außer Schreien.“, argumentieren viele Mütter und Väter. Doch seien wir Mal ehrlich, in Wahrheit belügen Sie sich in solch einem Moment selbst. Jedes Problem besitzt eine Ursache und der Fehler eines Kindes, dass ihre Erziehung genossen und unter dieser Aufwachsen und gedeihen sollte, liegt nicht bei Ihrem Kind, sondern im ehesten Falle bei Ihnen selbst.

Für das Kind da sein, wenn es Ihre Hilfe benötigt

Sicherlich existieren Situationen, in denen Kinder aus dem Haus rennen, nachts zu lange weg bleiben oder nur Blödsinn im Kopf haben. Diese Phase kann immer wieder einmal eintreten und nennt sich nicht zuletzt Trotzverhalten oder Rebellion. Doch auch dieser Moment lässt sich meistern. Gewähren Sie Ihrem Kind Freiraum aber verurteilen sie es nicht, denn die Erfahrungen vor denen Sie Ihr Kind beschützen möchten, muss es selbst machen. Seien Sie jedoch für Ihr Kind da, wenn es Sie braucht. Dieser Aspekt der Erziehung führt Sie wie ein roter Faden durch das gesamte Leben. Deshalb sollten Sie Kindern noch längst nicht alles durchgehen lassen. Hier ist Strenge durchaus zielführend, doch Kinder setzen ein hohes Maß auf Konsequenz. Bei nicht Einhaltung dieser Konsequenz wird diese durch zusätzliches Trotzverhalten bestraft. Es sollte Ihnen daher viel daran liegen als Vorbild auf den Plan zu treten.