Familienpolitik im Fokus

Die Familienpolitik zählt zu einem wichtigen Aspekt in unserer Gesellschaft. Dabei sollte niemals eine Partei vernachlässigt werden. Sowohl Vater, als auch Mutter und Kinder, müssen gleichermaßen mit eingeschlossen werden. Freiheit und Gleichberechtigung zählen hierbei ebenso zu den Grundsätzen sowie die Wahrung des Kindeswohls.

Familienpolitik setzt hierzulande Maßstäbe

Immer wieder ist in den Medien zu lesen, dass die Familienpolitik insgesamt zu einseitig agiert. Oft setzt die Familienpolitik zwar Maßstäbe, schaut jedoch in vielen Fällen weg, wenn Brennpunkte existieren, die es zu beheben gilt. Diese Ansätze sind in allen Schichten vorhanden und treffen nicht nur Menschen aus sozial schwächeren Gebieten. Dabei sollte die Familienpolitik in erster Linie die Stärkung der Familie im Sinn haben. Familien gilt es zu unterstützen, denn es gibt wohl keine wichtigere und schwierigere Herausforderung für Eltern, als die Erziehung der eigenen Kinder.

Arbeitende Mütter

Arbeitende Mütter und Väter kennen die Problematik: Sobald die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben und der Job ruft, muss eine Lösung her. Nur die wenigsten Eltern können sich hierbei auf die Großeltern oder Freunde verlassen. Daher gelten KITAs als die beste Anlaufstelle, um das Kind für einige Stunden in Obhut unterzubringen. Hier lernen Kinder das stetige Miteinander kennen und erlernen soziale Fähigkeiten, die ihnen später im Alltag wichtige Schritte ermöglichen. Doch nicht immer lässt sich der Wunsch vieler Familien erfüllen. KITAs in Deutschland haben lange Wartelisten. Je nach Region sollte ein KITA-Platz bereits vor der Geburt ins Auge gefasst werden, um das Kind rechtzeitig unterbringen zu können. Die staatliche Fürsorgpflicht lässt daher zu wünschen übrig. Es wäre schön zu wissen, dass die Deutsche Familienpolitik hier nachbessert, doch im Zuge der Genderisierung unseres Landes hat sich ein Paradoxon eingeschlichen.

Das gesellschaftliche Dilemma werdender Mütter

Auf der einen Seite sollen Frauen dazu ermutigt werden Karriere zu machen. Die klassische Mutter, die bereits Äonen in Gesellschaften vorhanden war und auch ohne Gleichberechtigungsansatz ihre Gleichberechtigung in der Gesellschaft besaß und erst im Zuge des Christianisierung und Industrialisierung gehemmt wurde, soll durch die Top-Managerin ersetzt werden. Kinder solle sie dennoch bekommen, wenn es geht am liebsten im hohen Alter, selbst wenn Ärzte sich aufgrund gesundheitlicher Bedenken die Hände vor den Kopf schlagen. Doch wie lassen sich Kind und Karriere unter einen Hut bringen? Die Lösung: KITA. KITA-Plätze existieren jedoch zu wenig in unserem Land. Andere Länder, wie Russland, sind hier deutlich weiter und bieten eine umfassende Betreuung an, so dass Mütter nach einer gewissen Zeit wieder problemlos in den Beruf einsteigen können. Hier existiert daher also deutlich noch Nachholbedarf seitens des Landes.